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stoffeDa es so unglaublich viele Stoffe gibt, ist es immer mal wieder gut zu wissen, welchen Stoff man für welche Zwecke am besten benutzt. Jersey ist zum Beispiel fein gestrickt und demnach Maschenware. Der Stoff ist sehr leicht und fällt unglaublich fließend. Die Figur zeichnet sich zu sehr ab, wenn er eng anliegt. In den Zwischenräumen der Maschen kann sich die Luft jedoch sehr einfach erwärmen und Feuchtigkeit dringt dann nach außen. Aber ist dieser Stoff für Anfänger geeignet oder eher nicht? Jerseystoffe sind für Anfänger eigentlich nicht besonders gut geeignet. Bei der Verarbeitung sollte man daher einen hochdehnbaren Stoff auswählen, damit er sich beim Befördern unter der Nähmaschine leichter ausdehnen kann. An diesen weiten Stellen sollte man mit einem Band arbeiten, das man einnäht und vorher mit Nadeln feststecken kann. Wenn die Naht nicht dehnbar sein soll, kann auch mit einem Formband gearbeitet werden, das sehr viel günstiger ist. Jersey Stoff mit Bildern ist in der Verarbeitung eigentlich nicht schwerer als Jersey sonst auch. Baumwoll-Jersey ist matter und stumpfer als dass normale Jesery, weil die Baumwolle kurzfädiger ist. Das sehr matte Erscheinungsbild wirkt sehr kuschelig und erinnert an Wolle. Drucke kommen hier aber nicht so gut raus wie bei anderen Materialien. Die Baumwoll-Faser ist sehr kurzstapelig und das heißt, dass die Baumwoll-Fäden miteinander versponnen werden, ähnlich wie bei einem Zopf sehen aber immer die Enden aus dem geflochtenen Strang heraus und somit entsteht ein eher stumpfes Aussehen. Viscose Jersey wirkt viel glatter und glänzender im Bereich Farbgebung und auch hier muss man keine Angst vor Schweiß haben, weil Viscose aus Holz hergestellt wird. Die sehr synthetische Faser besitzt eine hohe Rücksprungkraft und sie wird wie ein Gummiband nicht überdehnt sondern geht immer wieder in ihre ursprüngliche Form zurück. Das führt dazu, dass auch dieser Bereich starken Beanspruchungen widerstehen kann. Popeline wird aus Baumwolle oder einer Baumwoll-Mischung hergestellt und ist demnach viel steifer, dafür aber auch ein sehr robuster Stoff. Ein eng anliegendes Kleid sollte man hiermit nicht versuchen herzustellen, weil es ohne Stretch Anteil kratzen und kneifen könnte. Den steifen Charakter kann man positiv herausarbeiten und leicht in Falten legen. Diese werden bei diesem Stoff nämlich besonders gut halten. Der besonders gute Stand, den man erzielt, kann auch für tolle couturige Schnitte zum Einsatz kommen. Wenn man mehr Elastan beimischt, kann man auch enge Oberteile damit herstellen. Auf http://www.stoffe-zanderino.de hat man eine breite Auswahl an hochwertigen Stoffen – Die beste Grundlage für jeden Anfänger.